Von Kalah zu Mancala AGA: Drei Spiele, drei Kerne
Der dokumentierte Anfang von Mancala AGA liegt am 24. August 2025. Damals hieß das Vorhaben noch schlicht „Mancala für Commodore Amiga“. Der spätere Name und der größere Umfang entstanden Schritt für Schritt.
Am 27. Juli 2026 fiel zunächst die Entscheidung, Kalah und Oware in einem Spiel zu vereinen. Bao sollte wegen seines 4×8-Bretts, seiner Spielphasen, Vorratssteine und Kettenzüge ein eigenes Schwesterprojekt werden. Die technische Diagnose war richtig: Bao passt nicht sinnvoll in dasselbe Brettmodell. Nur die Schlussfolgerung war zu eng.
Drei Tage später wurde die Produktgrenze revidiert. Bao gehört seitdem verbindlich zu Mancala AGA, erhält aber – ebenso wie Kalah und Oware – eine eigene Brettrepräsentation, eigene Regeln und eine eigene KI. Gemeinsam bleiben Frontend, Menüs, Grafikgrundlagen, Animation, Audio, Profile, Speicherung und Lokalisierung. Kurz gesagt: drei Kerne unter einem Dach, ohne das Mobiliar mit Gewalt passend zu sägen.
Damit war auch eine wichtige Architekturentscheidung gefallen: Das Frontend stellt dar und nimmt Eingaben entgegen, der Game-Layer steuert den Ablauf, und die variantenspezifischen Regelmodule entscheiden über gültige Züge und Spielende. Die KI benutzt dieselben öffentlichen Regeln wie ein menschlicher Spieler und darf den Brettzustand nicht heimlich umräumen.
Für die Produktfassung sind Deutsch und Englisch vorgesehen. Der Amiga 1200 mit AGA ist die erste Zielplattform; eine eigenständig angepasste A500-Fassung soll später folgen. Das war zu diesem Zeitpunkt ein Konzept- und Architekturstand, noch kein Nachweis einer fertigen Amiga-Version.
Rückblickend veröffentlicht. Quelle sind der dokumentierte Projektverlauf und die verbindlichen Projektdokumente; KI-Unterstützung diente bei Analyse und Strukturierung.